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Gemeinsam LEBEN lernen

Vienna calling



Am Montagmorgen ging es schon um 6.00 Uhr los mit dem Bus nach Wien, wo wir schließlich gegen 17:30 Uhr ankamen. Im Hostel konnten wir dann kurz danach unsere Zimmer beziehen und es ging zum Abendessen. Dann folgte das Highlight des Tages: Der Besuch des Wiener Praters – eines Rummels, der das ganze Jahr lang geöffnet hat mit über 250 Attraktionen, vom Riesenrad über die Achterbahn bis zur Geisterbahn. Da war für jeden was dabei.

Das Tagesprogramm für Dienstag versprach viel Kultur und so stiegen wir nach dem Frühstück in den Reisebus. Mit diesem ging es einmal durch ganz Wien. Vorbei am Schloss Belvedere, der Altstadt, den Hundertwasser-Häusern, über den Donaukanal in den neueren Teil Wiens und wieder zurück bis zur Oper. Kaum aus dem Bus gestiegen, ging es auch schon ins Sissi-Museum. Wir wuselten durch die ehemaligen Gemächer der Kaiserin, kämpften uns durch den Museums- bzw. Sissi-Fan-Shop und wurden am Ende von einem Militär- und Polizeiaufgebot begrüßt, das aber nicht für uns, sondern für den deutschen Bundespräsidenten angerückt war. Obwohl wir alle schon kaputt waren und uns dieses Spektakel gerne noch ein wenig länger angeschaut hätten, ging es weiter zum Stephansdom. Schließlich erreichte unsere Erkundung der lokalen Kultur am Abend in diversen charakteristischen Wiener Kneipen und mit einer Karaokeeinlage ihren Höhepunkt.

Am Mittwoch ging es für uns nach dem Frühstück dann zum Zentralfriedhof. Dort bekamen wir eine Führung, die uns unter anderem an berühmte Gräber wie das von Falco oder Beethoven führte. Den Nachmittag verbrachten wir im Schloss Belvedere, dort besichtigten wir eine Ausstellung und bekamen Werke wie „Der Kuss“ von Gustav Klimt zu sehen. Den Abschluss und zugleich auch Höhepunkt des Tages bildete der Besuch des Musicals „Phantom der Oper“. Nicht nur die aufwendigen Kulissen und Effekte, auch der Abend im Ganzen war sehr beeindruckend und für einige sicherlich das Highlight der Studienfahrt.

Unser Donnerstag begann nach dem Frühstück mit einer Stadtführung mit einem Obdachlosen. Wir wurden in zwei Gruppen eingeteilt, unser Stadtführer hieß Roman. Er hat uns sehr viel über das Leben als obdachlose Person in Wien erzählt und auch von seinen eigenen Erfahrungen berichtet. Es war wirklich spannend, auch diese Seite von Wien zu entdecken. Nach einem kurzen Mittagessen haben wir wieder in zwei Gruppen einen Workshop im Mozarthaus besucht. Wir durften zuerst Mozartkugeln selber herstellen und haben danach noch eine Führung durch das ehemalige Zuhause Mozarts bekommen. Nachmittags hatten wir Freizeit und durften Wien alleine weiter erkunden. Zum Abendessen haben wir uns wieder im Hostel getroffen und danach durften wir nochmal in die Wiener Innenstadt und den letzten Abend hier genießen.

An nächsten Tag hieß es Abreise. Nach dem Frühstück sagten wir Wien Ade und kamen gegen 18 Uhr wieder mit dem Bus in Villingen an.

Text: Laura Schienle
Foto: Ida Rosentiel (beide K2)


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