
Schulpreis beim Projekt "Jugend und Wirtschaft"



Bei der Preisverleihung des Schulwettbewerbs „ Jugend und Wirtschaft“ in Berlin wurde der Wirtschaftskurs der St. Ursula-Schulen mit einem von drei bundesweit verliehenen Schulpreisen ausgezeichnet.
Am 16. September 2009 wurden in der Hauptstadt die Preisträger des Wettbewerbs „Jugend und Wirtschaft“ geehrt, den die Frankfurter Allgemeine Zeitung und der Bundesverband deutscher Banken jährlich austragen. Über 1300 Schüler an 66 Schulen in ganz Deutschland schlüpften während dem letzten Schuljahr in die Rolle eines Wirtschaftsredakteurs der F.A.Z. Dabei mussten die Schüler selbstständig recherchieren, Interviews führen und schließlich eigene Artikel schreiben. Die Besten der Artikel erschienen einmal monatlich im Wirtschaftsteil der Zeitung.
Bei der Preisverleihung in der Hauptstadtredaktion der Frankfurter Allgemeinen Zeitung wurden nun unter Beisein von Bundesfinanzminister Peer Steinbrück (SPD) die talentiertesten Junior-Redakteure ausgezeichnet. Neben fünf Einzelpreisträgern vergaben die Veranstalter auch drei Schulpreise für die besten Gesamtleistungen. Einer der Schulpreise ging dabei an den Wirtschaftskurs der St. Ursula-Schulen unter der Leitung unseres Kollegen Hans-Jörg Läpple. Der Kurs setzte sich dabei gegen die Konkurrenz aus 65 Schulen durch. F.A.Z-Herausgeber Holger Steltzner lobte im Rahmen seiner Laudatio vor allem die Kreativität, mit der unsere Schüler an regionale Besonderheiten wie Kuckucksuhren und Fasnets-Schemen herangingen, um sie in der F.A.Z einer breiten Leserschaft zu präsentieren.
Bundesfinanzminister Steinbrück betonte in seiner Festrede zur Preisverleihung, wie wichtig es im Kontext der Wirtschaftskrise sei, in der Schule über ökonomische Zusammenhänge aufzuklären. Dabei sprach er sich für ein eigenständiges Schulfach „Wirtschaft“ in allen Bundesländern aus und bezeichnete die Tatsache, dass Bildung Ländersache sei, als „Hemmschuh“ für eine solche Reform. Unterstützung bekam er dabei vom Präsidenten des deutschen Bankenverbandes Andreas Schmitz: „ Um die Ursachen der Krise zu verstehen und aus ihr zu lernen spielt die Bildung, vor allem die ökonomische Bildung, eine wesentliche Rolle. Deshalb ist es so wichtig, dass Wirtschaft mehr Eingang in den regulären Schulunterricht findet.“
Das Projekt bot unseren Schülern nicht nur die Gelegenheit, eigene Wirtschaftsthemen umzusetzen, sondern auch die Möglichkeit, durch ein Freiabonnement der F.A.Z ein Jahr lang die Berichterstattung über wirtschaftliche Zusammenhänge zu verfolgen. Bereits im Januar hatte der Kurs den Hauptsitz der F.A.Z. in Frankfurt besucht und dort bei einer eigenen Redaktionskonferenz von den Redakteuren lernen können. Der Gewinn des mit 5000 Euro dotierten Schulpreises war nun der erfolgreiche Abschluss der Teilnahme, den die Veranstalter nach der Preisverleihung noch mit einer Bootsfahrt durch „Berlins Kanäle“ und einer kostenlosen Übernachtung in Deutschlands Hauptstadt versüßten.

Berufswahlsiegel für St. Ursula-Schulen

Die St. Ursula-Schulen wurden mit dem "BoriS - Berufswahl-SIEGEL Baden-Württemberg für berufsorientierte Schulen" der Landesstiftung Baden-Württemberg ausgezeichnet. Diese Zertifizierung bescheinigt der Schule ein über das normale Maß hinausgehendes Engagement im Bereich der Berufs- und Studienorientierung. Bei einer Feierstunde in der Industrie- und Handelskammer am 12. Juni 2009 nahm unser Kollege Hans-Jörg Läpple die Auszeichnung entgegen. 
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