Kurzinfo zur Schule Schuljahr 2010/2011
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Der Verein intipacha wurde von Lehrern, Eltern, Freunden der Schule und dem Kloster gegründet, um pädagogische und organisatorische Maßnahmen im Energiebereich der Schule zu bündeln. Im Vordergrund steht dabei – angeregt vom konziliaren Prozess – die Erziehung zur Nachhaltigkeit mit dem Blick auf unsere sozial-globale Verantwortung.

 

 

 



Unsere Intipacha Broschüre als PDF - Download

Broschuere_Intipacha.pdf   1.4 M






 

Aus der Satzung des Vereins:

 

… Der Verein erfüllt seine Aufgabe dadurch, dass er Energiesparmaßnahmen an der Schule fördert. Dazu gehört auch die Nutzung erneuerbarer Energieformen unter Einbeziehung der Schülerinnen und Schüler. Anlagen, die solche Energieformen nutzen und auf dem Gelände der St.Ursula-Schulen vom Verein mit Genehmigung des Schulträgers und der Eigentümer errichtet und für unterrichtliche Zwecke betrieben werden, werden der Schule unentgeltlich zur Nutzung überlassen. Der Verein befördert die Verknüpfung des Nachhaltigkeitsgedankens mit dem Eine-Welt-Gedanken, insbesondere mit der Partnerschaft mit den Schülerinnen und Schülern der Gemeinde San Pablo in Ocongate/Peru, indem er diese in Unterricht und Schulleben verankert …

 


 

Was wir machen:

 

- Schulung der "Energiemanager" aus den Klassen

- Ausrichtung eines Energiesparwettbewerbs

- Mitgestaltung des "Sporttages"

- Finanzplanung der Fotovoltaikanlage

- Errichtung der Fotovoltaikanlage über der Turnhalle

- Betreuung der Fotovoltaikanlage

- Unterrichtprojekte mit der Fotovoltaikanlage

- Informationsveranstaltungen zu Energie und Dritte Welt

- Informationsveranstaltungen zu erneuerbaren Energien

- Gewährleistung, dass die Einspeisevergütung Projekten in Ocongate zukommt

 

 





 

Der Name Intipacha (sprich „intipatscha“) ist ein Begriff aus dem Quechua, der Sprache der indigenen Bevölkerung in unserer Partnergemeinde Ocongate/Peru. In der Gemeinde sprechen mehr als ¾ der Bevölkerung Quechua, das auch anerkannte Amtssprache in Peru ist.

Der Begriff kann am ehesten mit „Sonnenzeit“ übersetzt werden, hat aber im kulturellen Kontext noch eine sehr viel größere semantische Bandbreite. So ist „inti“ nicht nur der Begriff für „Sonne“, sondern steht seit der Herrschaft der Inkas auch für den Sonnengott, vom dem sich das Herrschaftsgeschlecht der Inkas mythologisch ableitet.

In unserem Vereinsnamen steht der Begriff zunächst im engeren Sinne für die erneuerbaren Energien, deren Motor – egal ob Wind-, Wasser-, solarthermische Energie oder Photovoltaik – die terrestrische Einstrahlung der Energie der Sonne ist. Im weiteren Sinne (auch fossile Energieträger wären ohne Sonne nicht entstanden) steht der Begriff aber auch für den Blick auf globale Zusammenhänge von Energieverbrauch, der Energieversorgung und damit dem bewussten, verantwortlichen Umgang mit Energie in einer wachsenden Weltbevölkerung.

Der zweite Teil des Namens „pacha“ hat als Einzelwort viele Bedeutungen (Erde, Universum, Zeit, Raum …) und ist ohne Kenntnis der andinen Philosophie und Mythologie schwerlich ganz zu erfassen. Am ehesten bekannt ist er im Doppelwort „Pachamama“, die Quechua-Bezeichnung für die in dieser Kultur als lebendig angesehene „Erdmutter“ oder „Mutter Erde“. Im andinen Harmonieverständnis kann von ihr nur empfangen werden, wenn auch etwas gegeben wird. In unserem Vereinsnamen steht dieser Teil des Namens deshalb - außer in dem oben ausgeführten ökologischen Kontext - vor allem auch für das Erziehungsziel der menschlichen Solidarität und sozialen Verantwortlichkeit über Grenzen und Kontinente hinweg.

So könnte der Name Intipacha – „Sonnenzeit“ durchaus auch in einem humanistisch– christlichen Sinne als pädagogisches „Kurzprogramm“ oder Leitbild verstanden werden.

 


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Aktuelles:


 

Umweltpreis der Firma Aesculap für Intipacha