St. Ursula-Schulen eröffnen ein Aufbaugymnasium

 

Dieses Puzzleteil hat den St. Ursula-Schulen in ihrem Portfolio noch gefehlt. Das Aufbaugymnasium mit 3-jährigen „Aufsetzer“ ermöglicht den leistungsstarken Schülerinnen und Schülern der Realschule, nach dem mittleren Bildungsabschluss in das allgemeinbildende Gymnasium einzusteigen. Nach einer Eingangsklasse („Klasse 10+“) wechseln die Schüler/innen in die Kursstufe, wo sie mit den Gymnasiast/innen von St. Ursula zusammentreffen, und können dort breite Kurswahlmöglichkeiten in Anspruch nehmen und individuelle Schwerpunkte setzen.

So können etwa die Fächer Musik, Bildende Kunst, Sport, Religion und die gesellschaftswissenschaftlichen Fächer als Kernfächer gewählt werden. Die Naturwissenschaften werden durchgängig mindestens dreistündig unterrichtet. Ein möglicher Schwerpunkt ist das Musikprofil von St. Ursula mit seinen musikalischen Ensembles. Nur die in der Eingangsklasse neu beginnende zweite Fremdsprache Französisch wird für die Aufbaugymnasiasten bis zum Abitur getrennt unterrichtet.

Nachdem jetzt das Regierungspräsidium Freiburg die Einrichtung genehmigt hat, beginnt der erste Jahrgang im Sommer mit dem Schuljahr 2018/19.

In St. Ursula besuchen die Schüler/innen beider Schularten in der Regel die Arbeitsgemeinschaften und Projekte zusammen, sie bilden ein gemeinsames SMV-Team und begegnen sich auch sonst in der Schulgemeinschaft auf Augenhöhe. So artikulieren Schüler/innen und Eltern unserer Realschule seit mehreren Jahren den Wunsch, nach dem Realschulabschluss den Anschluss in der Oberstufe von St. Ursula zu erhalten, um die Schulbildung bis zum Abitur in der Schule mit dem kirchlichen Profil fortsetzen und damit den Vorzug des zweigliedrigen Schulwerks bis zum Schluss nutzen zu können. Schülerinnen und Schüler der Realschule St. Ursula werden daher bei der Aufnahme bevorzugt. Darüber hinaus sind aber weitere Plätze für neue Schüler/innen vorhanden. Schüler/innen des Gymnasiums können nur in besonders begründeten Ausnahmefällen aufgenommen werden, so dass das Aufbaugymnasium St. Ursula kein „verkapptes G 9“ darstellt.

Mit dem Aufbaugymnasium wird das Portfolio der Schulen sinnvoll ergänzt. Die integrierte Schulgemeinschaft von Gymnasium und Realschule unter einem Dach erhält einen perfekten Aufbau auf die Realschule, aber auch eine spürbare Stärkung der Kursstufe des Gymnasiums. Tatsächlich wird pro Jahrgang nur eine zusätzliche Klasse, die „Klasse 10+“ als Eingangsklasse, gebildet. Die beiden weiteren Schuljahre sind in das Kurssystem des bestehenden Gymnasiums integriert, wodurch dort eine zuverlässige Dreizügigkeit entsteht.

 

 

NEU

Joseph-Haberer-Preis für Dokumentation einer verfolgten Familie

Bereits zum dritten Mal hat eine Schülergruppe aus dem Geschichtsunterricht unseres Kollegen Heinrich Schidelko den Joseph-Haberer-Preis für Demokratie und Toleranz erhalten. Den Schülerinnen... mehr