Sommerkonzert macht gute Laune

 

Einen weit gespannten Bogen verschiedenster Musikstile präsentierten die musikalischen Ensembles von St. Ursula bei ihrem Sommerkonzert. Den Auftakt machte das Vororchester unter der Leitung von Ursula Schwab-Rittau, das mit dem Dschungelbuch-Klassiker „Probier’s mal mit Gemütlichkeit“ auf Anhieb das zahlreich erschienene Publikum eroberte und gleich gute Laune verbreitete.

Im Anschluss zeigte der „Junge Chor St. Ursula“, wie sich die Chorarbeit unter der Leitung von Andreas Puttkammer von der Unterstufe bis zu den Abiturientinnen immer stärker differenziert und intensiviert. Begannen die Sängerinnen und Sänger der 5. und 6. Klassen noch mit dem heiteren „Insektenlied“, gesellten sich nach und nach die Sängerinnen der Mittel- und Oberstufe hinzu, um schließlich kontrapunktisch und mehrstimmig auch die schwierigen Harmonien einer Bearbeitung des Taio-Cruz-Hits „Dynamite“ bravourös zu intonieren.

Eine Meisterleistung gelang dem Orchester unter Ursula Schwab-Rittau im Zusammenwirken mit dem Chor bei der Aufführung der vollständigen Komischen Kantate „Der Schulmeister“ von Georg Philipp Telemann. Als Bariton-Solist konnte der erst 16-jährige, frisch gebackene Bundessieger im Wettbewerb „Jugend musiziert“ Maxim Lauenstein aus Trossingen gewonnen werden. Das Publikum begrüßte dabei herzlich seine Gesangslehrerin, die ehemalige St. Ursula-Lehrerin Erkentrud Seitz. Sichtlich mit Spaß und gleichzeitig hochkonzentriert musizierten Solist und Chor bei der Kantate in wechselndem Zusammenklang. Auch das Orchester glänzte einmal im rezitativen Quintett, dann wieder in Kammerkonzertbesetzung. Der (selbst-)ironische Text tat ein Übriges, dass sich die Sänger und Musiker ein Schmunzeln nicht verkneifen konnten, als sie im Schlusschor überzeugend erklärten: „Wer die Musik nicht liebt und ehret, … der ist und bleibt ein Asinus (ein Esel).“

Nach einer Pause, in der die SMV das erheiterte Publikum bewirtete, zeigte das große Schulorchester, dass es eine anspruchs- und schwungvolle Suite aus „Carmen“ von George Bizet ebenso sicher und unterhaltsam beherrschte wie die Filmmusik zu „Game Of Thrones“ oder den Pop-Klassiker „Music“ von John Miles.

Der Schlussteil des Konzertes gehörte der Big Band von St. Ursula unter der Leitung von Matthias Eschbach. Nach einem witzigen Einstieg mit der Titelmelodie aus der „Muppet Show“ breiteten die Musikerinnen und Musiker mit erstaunlicher Präzision, starkem Rhythmusgefühl und sicheren Improvisationen einen begeisternden Teppich verschiedener Stile aus, vom Swing über den Blues bis hin zum Jazz-Rock. Nach insgesamt zwei kurzweiligen Konzertstunden entließen sie mit der Ballade „A Nightingale Sang In Berkeley Square“ ein dankbares und froh gelauntes Publikum in den Sommerabend.

 

-> Zur Bildergalerie

NEU

Harmonischer Schuljahresschluss

Von wegen "nicht mehr viel los" in den letzten Schultagen: Am Ende des Schuljahres 2017/18 waren in St. Ursula das Schulfest, das SMV-Fußballturnier und der Gottesdienst am letzten... mehr