St. Ursula Schulen

Gymnasium
Realschule
Hort an der Schule
Bickenstraße 25
78050 Villingen-Schwenningen

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Schulträger:
Schulstiftung der Erzdiözese Freiburg
Kirchliche Stiftung des öffentlichen Rechts

Schuljahresschluss: Fußballturnier - Schulfest - Gottesdienst

 

Mit einem dichten Schulleben verabschiedete sich die Schulgemeinschaft vom Schuljahr 2015/16: Die SMV richtete zum wiederholten Mal ihr spannendes Fußballturnier aus; das Schulfest des Vereins der „Freunde der St. Ursula-Schulen“ brachte zahlreiche Schüler/innen, Kolleg/innen, Eltern – auch ehemalige und zukünftige – mit weiteren Gästen gut gelaunt zusammen; am letzten Schultag verlieh die musikalische Gestaltung durch den israelischen Mädchenchor „Nuffar“ und den „Jungen Chor St. Ursula“ dem ökumenischen Gottesdienst in der Aula eine besondere Note.

Das Fußballturnier im Friedengrund war von der SMV und den Verbindungslehreren Frau Anselmann und Herr Götze prima vorbereitet, so dass die Spiele voller Spannung stattfinden konnten. Fast alle Klassen hatten, wie es vorgeschrieben war, eine gemischte Mannschaft aus Mädchen und Jungen aufgestellt. Von der Unterstufe bis hinauf in die Kursstufe hatten sie sich in Schale geworfen und gingen konzentriert auf Torjagd. Die SMV bot belegte Brötchen und Getränke zum Kauf an und sorgte mit fetziger Musik für kurzweilige Pausen. Am Ende fand dann noch ein Spiel zwischen einer Schüler- und einer Lehrerauswahl statt. Die Siegerehrung wird am ersten Schultag des nächsten Schuljahres in der Schulversammlung stattfinden.

Wie alle zwei Jahre, so trug der Förderverein auch 2016 am letzten Schulsamstag das Schulfest aus. Es stand in diesem Jahr ganz im Zeichen zahlreicher Spiele, die von vielen Klassen mit ihren Klassenlehrern vorbereitet worden waren. Eine große Schar von Eltern beteiligte sich an der Bewirtung vom Salatbüffet über den Würstchengrill bis zu Kaffee und Kuchen. Dazwischen gab es eine Menge Gelegenheiten zum Gespräch mit Schüler/innen, Lehrer/innen und Eltern. Nicht einmal die zwischenzeitlichen Regentropfen konnten die Gäste unter der Kastanie vertreiben, so dass am Ende das Fazit gezogen werden konnte: So viele Schulfestbesucher sind selten bis zum Schluss geblieben!

Der letzte Schultag begann wie jedes Jahr mit einem ökumenischen Gottesdienst. Die Aula war auf Parkett und Galerie von der Schulgemeinschaft ganz gefüllt. Die Klassen 10 Ga und 10 Gb hatten die Vorbereitung unter das Thema „Begegnung mit dem Fremden“ gestellt. So wurde das Evangelium von der Begegnung Jesu mit der (fremden) Samariterin auf Deutsch und Griechisch, das Vaterunser auch auf Englisch und Spanisch vorgetragen. Es traf sich gut, dass der „Junge Chor St. Ursula“ gerade in einem Projekt mit dem israelischen Mädchenchor „Nuffar“ aus Karmi’el in Galiläa zusammenarbeitete. So sorgten die beiden Chöre nicht nur für die musikalische Gestaltung. Eines der israelischen Mädchen sprach den Psalm 23 auch auf Hebräisch. Im Schlussgottesdienst berichtete die Kollegin Frau Auer von der Reise einer Abordnung des Weltladenteams in der Bischofsdelegation nach Perú. Außerdem verabschiedete sich die langjährige evangelische Religionslehrerin, Pfarrerin Evi Jobst, von der Schulgemeinschaft.

 

„Junger Chor St. Ursula“ mit dem Mädchenchor Rottweil im Projekt mit dem israelischen Chor „Nuffar“

Die Sängerinnen des „Jungen Chores“ waren noch an den ersten Ferientagen in der Begegnung mit dem israelischen Mädchenchor aus Karmi’el aktiv. Das Projekt ermöglichte eine intensive Begegnung der Gäste aus Galiläa mit heutigen deutschen Jugendlichen, aber auch mit der deutschen Geschichte. So standen etwa Besuche auf der Burg Hohenzollern und am Bodensee auf dem Programm. Außerdem wurde die jüdische Gemeinde Rottweil und die Synagoge in Stuttgart besucht, wo der Holocaust-Überlebende Pavel Hoffmann von seinen Erlebnissen berichtete. Schließlich gestalteten die Chöre neben einem Konzert im Gemeindehaus der jüdischen Gemeinde Stuttgart und auf dem Dreifaltigkeitsberg bei Spaichingen auch den Schlusspunkt der Anne-Frank-Ausstellung „Deine Anne“ im Villinger Franziskaner.

Die Konzerte waren geprägt von der gemeinsamen Arbeit an den erst in diesem Jahrzehnt wiederentdeckten Liedern der deutsch-jüdischen Künstlerin Ilse Weber, die im KZ Theresienstadt ermordet wurde, nachdem sie dort ihre Lieder vergraben hatte. Die Aufführung der Wiegenlieder „Wiegala“, „Die Nacht“, „Der Regen rinnt“ und „Schlafe mein Kindlein“ im Arrangement unseres Kollegen Andreas Puttkammer gerieten zu ergreifenden Beiträgen der jungen Sängerinnen zu einem wertvollen künstlerischen Erbe.

Während der „Junge Chor St. Ursula“ mit dem Mädchenchor Rottweil zu Beginn einen Querschnitt seines perfekten Repertoires bot, weckte der Mädchenchor „Nuffar“ mit seinem eigenen Querschnitt die Begeisterung des zahlreich erschienenen Publikums. Unter der Leitung von Miri Sade, deren letzte Dirigate in den beiden Konzerten zu erleben waren, kamen israelische Gesänge wie „Jerusalem Of Gold“ ebenso zu Gehör wie das von einer arabischen Sängerin selbst komponierte und performte „Lama Baad“. Auch Michael Jacksons „Earth Song“ war im Repertoire. Mit einem gemeinsam gesungenen „Kumbaya My Lord“ verabschiedeten sich die jungen Künstlerinnen und hinterließen einen nachhaltigen Eindruck.

 

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