Politikerin trifft Oberstufe

 

Besuch aus der Landespolitik erhielten Schülerinnen und Schüler der St. Ursula-Schulen am „Tag der freien Schulen“ in Baden-Württemberg. Die Kursstufe 1 des Gymnasiums und die Klasse 10 Plus des Aufbaugymnasiums konnten sich darüber freuen, dass die Landtagsabgeordnete Martina Braun dem Motto der Arbeitsgemeinschaft der freien Schulen (AGFS) gefolgt war, ihnen „eine (Schul-)Stunde ihrer Zeit zu schenken“.

Die Politikerin von Bündnis 90/Die Grünen war bereits zum dritten Mal in St. Ursula. Sie sei sehr gerne gekommen, betonte sie, weil sie die Schule mit ihrem eigenen Profil schätze. Nach einem kurzen Statement, worin sie ihren Weg in die Politik beschrieb, kam sie mit den Schülerinnen und Schülern in ein lebhaftes Gespräch. Die Schüler trugen ihr zum Teil sehr spezielle schulische Themen vor, wie die Verteilung der Unterrichtszeiten im Tagesablauf oder die Schwierigkeiten mancher Schüler mit dem Coopertest im Fach Sport.

Ein großes Thema war die Digitalisierung mit ihren Vorzügen und Nachteilen. Die Abgeordnete berichtete von ihren eigenen Erfahrungen als Bäuerin mit den Fragen der Landwirtschaft 4.0 und von einem Hackerangriff auf ihre Facebookseite vor sechs Wochen, bei dem in ihrem Namen volksverhetzende Posts verbreitet wurden. Sie tauschte sich mit den Schülern über den Ausbau der Glasfasertechnik und die Digitalisierung der Schulen aus. Martina Braun vertrat dabei die Position, dass die Digitalisierung wichtig sei, dass die Gesellschaft aber nicht „überdigitalisiert“ werden dürfe. Des Weiteren nahmen der Dieselskandal und die Elektromobilität im Gespräch breiten Raum ein. Die Abgeordnete erläuterte die Schwierigkeit der Politik, gegen die Lobby der Automobilindustrie den illegalen Einsatz der Abschaltautomatik zu bestrafen.

Die Politikerin hatte sich eine Begegnung mit den drei Energiementorinnen der Schule gewünscht. Sie erkundigte sich nach deren Aufgaben und Projekten und war sich mit den Schülerinnen darin einig, dass die Energiewende für die Zukunft der Erde überlebenswichtig sei. Die große Pause in St. Ursula bot Martina Braun darüber hinaus die Gelegenheit für eine kurze Begegnung mit dem Kollegium. Auch dort war es ihr ein großes Bedürfnis, für die Notwendigkeit von Maßnahmen gegen den Klimawandel zu sensibilisieren. Bei einem Gespräch mit der Schulleitung erhielt sie abschließend Hinweise dafür, welche Möglichkeiten die Landesregierung besitzt, die Privatschulen „auf Augenhöhe“ mit den öffentlichen Schulen in ihre Bildungspolitik einzubeziehen.

 

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