Meisterhafter Einstand der "Jungen Philharmonie St. Ursula"

 

Das Schulorchester von St. Ursula, das in einer Kooperation mit der Musikakademie Villingen-Schwenningen steht, hat sich jetzt den Namen „Junge Philharmonie St. Ursula“ gegeben. Keinen besseren Einstand konnten sich die Schülerinnen und Schüler unter der Leitung von Ursula Schwab-Rittau bereiten als ihren meisterhaften Auftritt beim Sommerkonzert der St. Ursula-Schulen. Mit der Aufführung der Sinfonie Nr. 9 „Aus der neuen Welt“ von Antonin Dvořák bescherten sie der voll besetzten Aula eine Sternstunde.

Angesichts stark besetzter Register bei Trompete, Horn, Klarinette und Flöte, eines perfekten Schlagwerks und eines rhythmisch-dynamisch sehr konturiert wirkenden Klangkörpers der Streicher hielt das Publikum immer wieder den Atem an. Auch der 1. Satz des Concerto Grosso „Palladio“ von Karl Jenkins erntete begeisterte Zustimmung. Nach dem Finalstück „The Final Countdown“ im Stil des Classic Rock – jetzt mit Sonnenbrillen – bedankte sich die Junge Philharmonie mit der Zugabe „Music“ von John Miles für den euphorischen Beifall. Ursula Schwab-Rittau ließ es sich nicht nehmen, zwischendurch die namhaften Neuzugänge aus allen Altersstufen vorzustellen, darunter sogar einen Viertklässler.

Die Brücke zu den zuvor aufgetretenen Streicherklassen der Stufe 5 und 6 bildeten im Orchester jene jungen Streicher, die erst in den letzten Schuljahren in der Streicherklasse ihr Instrument kennengelernt hatten. Deren Leiter Matthias Eschbach konnte aus der Arbeit mit den Anfängern berichten, bei der er von Kristin King-Dom und Milos Stankovic unterstützt wird. Eine Besonderheit bildeten vier Stücke, die von seinen Studierenden aus dem Vertiefungskurs Jazz und Popularmusik an der Musikhochschule Trossingen arrangiert worden waren. Die Schülerinnen und Schüler belohnten deren Mühe, „schwere Musik leicht zu arrangieren“, mit einer äußerst intensiven Interpretation.

Den Konzertbeginn gestalteten die Unterstufenchöre unter der Leitung von Andreas Puttkammer. Er berichtete zwischen Beiträgen wie dem Kanon „Komm doch und folge mir“ oder dem „Suppentassentango“ von der spannenden und immer wieder hochkonzentrierten Probenarbeit. Ein Ergebnis konnten die Zuhörer schließlich im innig vorgetragenen Gospel „Somebody“ genießen, bei dem die Chöre der Klassen 5 und 6 zusammengeführt wurden.

 

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