Einweihung der neuen Mensa

 

Umgebauter Nordflügel des Klosters an Schule übergeben

Vor einem Jahr haben sich die letzten Klosterbewohner aus St. Ursula verabschiedet. Jetzt sind sie noch einmal zurückgekommen, um mit der Schulgemeinschaft den Abschluss des ersten Bauabschnitts der Umbaumaßnahmen zu feiern: Sr. M. Roswitha, die letzte Superiorin des Klosters, Sr. M. Siegrun und Pater Hermann Fuchs wurden von der versammelten Schülerschaft und dem Kollegium mit herzlichem Applaus begrüßt. Mit spürbarem Staunen besichtigten sie die drei neuen Unterrichtsräume, die im Nordflügel des Klosters, dem ehemaligen Wirtschaftsgebäude, entstanden sind, sowie das neue Treppenhaus, das einen repräsentativen zweiten Eingangsbereich erschließt, und natürlich die modernisierte ehemalige Klosterküche mit der neuen Mensa, die im früheren Refektorium eingerichtet wurde.

Die Feier wurde geleitet von Herrn Weihbischof Dr. Michael Gerber. Mit ihm waren von Freiburg der Direktor der Schulstiftung Herr Dietfried Scherer und die Geschäftsführerin Frau Andrea Mayer angereist, um mit der Schulleitung die umgebauten Klosterräume für die Schule zu übernehmen. Auch die Vorsitzende des Elternbeirats Frau Svenja Friedrichsohn, die Architektin Frau Martina Münster, der ehemalige Wirtschaftsberater des Klosters Herr Manfred Schäfer, die zuständigen Referenten im städtischen Baurechtsamt, Herr Hubert Schlenker, und in der unteren Denkmalschutzbehörde, Frau Dr. Christine Blessing, waren zugegen.

Unter der Leitung unseres Kollegen Andreas Puttkammer wurde die Feier im Innenhof vom Schulchor musikalisch gestaltet. In der kleinen Liturgie übernahm unser Kollege Manuel Schwörer die Lesung von der „wundersamen Brotvermehrung“ aus dem Johannesevangelium. In der anschließenden Predigt legte Weihbischof Dr. Gerber dar, worin für ihn das Wunder damals bestand. Er verglich das Einbringen der fünf Brote und zwei Fische durch den Jungen in der Geschichte mit der Möglichkeit, als Schülerin oder Schüler, Lehrerin oder Lehrer in der Schule seine eigenen Talente und Fähigkeiten zum Wohl des Ganzen einzubringen. Nach einem Segensgebet wurden die neuen Räume in einer kleinen Prozession durch den Bischof mit Weihwasser besprengt. Es begleiteten ihn auf seinen ausdrücklichen Wunsch u. a. der Schülersprecher Jannik Glatz (Klasse 9 R) und die Klassensprecher der 5. Klassen.

 

Stiftungsdirektor Scherer: „St. Ursula Villingen ist ein Premium-Standort der Schulstiftung!“

Die geladenen Gäste begaben sich in die Mensa, wo sie zusammen mit den Schülerinnen und Schülern des Horts die erste Essensausgabe durch die Küchenleiterin Frau Diana-Maria Tröndle-Pleger, assistiert durch Frau Anita Dinser, erlebten. Vorweg  gab der Neigungskurs der Kursstufe 1 unter der Leitung unseres Kollegen Matthias Eschbach ein kleines Tischkonzert mit dem berühmten D-Dur-Kanon von Johann Pachelbel und einem schwungvollen Arrangement von Frank Sinatras „New York, New York“. Verständlich, dass die Erwachsenen danach den hungrigen Schülern an der Essenstheke den Vortritt ließen. Auch die Trinkwasserquelle wurde jetzt eingeweiht. Sie ist komplett gespendet vom Verein der „Freunde der St. Ursula-Schulen“.

Bei den Tischreden machte Weihbischof Dr. Gerber deutlich, dass das Vermächtnis der Schwestern des Villinger Ursulinen-Konvents nicht nur ein Weiterleben der Schule unter dem Dach der Schulstiftung der Erzdiözese Freiburg ermöglicht hat. Vielmehr wurde ihr Erbe auch als Grundstock dafür verwendet, einen ‚Klosterfonds‘ zu gründen, mit dem an anderer Stelle in der Diözese Ordensgemeinschaften unterstützt bzw. neu angesiedelt werden können, wofür er an dieser Stelle seinen Dank aussprach.

Stiftungsdirektor Scherer gab seiner Freude über das Ergebnis des ersten Bauabschnitts Ausdruck, indem er sagte: „Mit den neuen Räumen ist St. Ursula Villingen ein Premium-Standort der Schulstiftung!“ Am Beispiel des Refektoriums im Konvent der Schwestern, das zur Mensa für die Schulgemeinschaft geworden ist, griff er das Wort von der „Metamorphose“ auf, das Schulleiter Johannes Kaiser bei der Begrüßung verwendet hatte. Ausführlich ging er auf die Genese der Verwandlung der Kloster- in Schulräume ein. Er wies darauf hin, dass dieser Teil der Baumaßnahmen ein Volumen von 2,7 Mio. Euro umfasste, und dankte ausführlich und namentlich allen Beteiligten für die vielfältige Unterstützung, fachliche Kompetenz, professionelle Ausführung und vertrauensvolle Zusammenarbeit.

Schulleiter Kaiser schloss sich dem Dank des Stiftungsdirektors an. Er wies ausdrücklich auf die jederzeit fruchtbare Zusammenarbeit mit der freien Architektin Martina Münster hin, und er dankte auch der Hauswirtschafterin Diana-Maria Tröndle-Pleger für ihren besonderen Einsatz bei der Planung und Einrichtung der Küche und der aktuell noch anhaltenden Vorbereitung des Buchungssystems für die Mensa.

 

-> Zur Bildergalerie (mit Dank an S. Kaiser)

NEU

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