"Puppen sind wir..."

Die Theater-AG der St. Ursula-Schulen bringt ein Sternchenthema auf die große Bühne

„... von unbekannten Gewalten am Draht gezogen; nichts, nichts wir selbst!“, konstatiert Georg Büchners Danton und verzweifelt fast am Fatalismus der Geschichte. Dabei wehrt er sich nicht mehr, sondern begibt sich in die Passivität, was schließlich seinen eigenen sowie den Tod seiner Anhänger und Freunde zur Folge hat.

Die letzten elf Tage der historischen Figur George Danton hat Georg Büchner in seinem Revolutionsdrama gestaltet, und dieser haben sich seit Schuljahresbeginn auch die 23 Schülerinnen und Schüler der Theater-AG der St. Ursula-Schulen angenommen.

Es wird geprobt, geschrieben, arrangiert, verworfen, neu gespielt und sehr viel erklärt. Büchners Stoff ist nicht immer einfach. Vor allem, wenn man bedenkt, dass sich auch Schülerinnen und Schüler der Mittelstufe in der Theater-AG befinden. So gehört es dieses Jahr zum gewohnten Bild, dass die älteren Schülerinnen und Schüler aus der K 2 versuchen, den zu spielenden Text den jüngeren Schauspielerinnen und Schauspielern zu erläutern.

„Es ist dieses Mal eine ganz andere Erfahrung, Theater zu spielen“, erklärt Katharina, und Christina ist der Meinung, dass das Interpretieren auf der Bühne auch etwas für die Interpretation in den Klausuren bringe.

Nicht nur deswegen werden die zwei Aufführungsabende an den St. Ursula-Schulen sicherlich zu etwas ganz Besonderem werden.

Die Theater AG freut sich auf Ihren Besuch!

Aufführungstermine sind: Donnerstag, der 03.03.2016, und Freitag, der 04.03.2016, jeweils um 19.30 Uhr in der Aula der St. Ursula-Schulen, Villingen.

 

 

Die Welle - ein "Experiment" der Theater-AG

 

Irgendwo in einer amerikanischen Kleinstadt findet eine Projektwoche an einer High School statt. Der Geschichtslehrer Ben Ross will sich dabei des Themas „Nationalsozialismus“ annehmen und beginnt engagiert mit einem Film.

Die Schülerinnen und Schüler seines Projektkurses sind ob der Bilder geschockt und stellen Ross die Frage aller Fragen: Wie konnte so etwas in Deutschland passieren und niemand hat etwas dagegen unternommen?

Ben Ross kann diese Frage nicht beantworten, und er entschließt sich dazu, die Strukturen und Leidenschaften des NS-Regimes in einer Art Experiment den Schülern deutlich zu machen: Er gründet mit ihnen zusammen die Gemeinschaft „Die Welle“.

In kürzester Zeit entfacht „Die Welle“ eine unaufhaltsame Eigendynamik, und Lehrer Ross verliert langsam, aber sicher die Kontrolle über sein eigenes Projekt...

 

Die Schülerinnen und Schüler der Theater-AG haben sich dieses Jahr ein sehr anspruchsvolles Stück ausgesucht, das sie auf die Bühne bringen wollen. Aber allen war es wichtig, auf dieses Thema hinzuweisen und die Erinnerung an diese schreckliche Zeit wach zu halten.

Im Moment proben 20 Schülerinnen und Schüler eifrigst auf der Bühne der St. Ursula-Schulen, malt die 8. Klasse am Bühnenbild, und nach den Ferien steht noch ein Probewochenende für alle Schauspielerinnen und Schauspieler an.

Wir freuen uns, Sie am 13.11.2014, um 19.30 Uhr zur Premiere des Stückes „Die Welle“ in der Aula der St. Ursula-Schulen Villingen begrüßen zu dürfen.

Die Theater-AG der St. Ursula-Schulen

 

 

Die Theater-AG der St. Ursula-Schulen stellt sich vor

 

 

„Krabat, Krabat, willkommen in der Mühle am Koselbruch,

Krabat, Krabat, komm und höre den Spruch!

Krabat, Krabat, es soll dein Schaden nicht sein,

Der Meister, er will auch dein Gebein!“

 

Als diese Worte 2009 das erste Mal durch die Aula der St. Ursula-Schulen schallten, war klar, dass die neugegründete Theater AG lautstark ihre Arbeit aufgenommen hatte.

 

Eine Gruppe von Schülerinnen und Schülern und ihre beiden Theater-Lehrer Miriam und Steffen Englert waren angetreten, die alte Sagengestalt des Waisenknaben Krabat, die Otfried Preußler so schön in seinem Jugendroman verarbeitet hat, auf der Bühne aufleben zu lassen.

 

Seitdem sind nun schon fast fünf Jahre vergangen und einige Theaterproduktionen sind der ersten Aufführung gefolgt. Aber eines ist immer gleich geblieben: viele Proben, Probenwochenenden, Sprachübungen, Texte lernen, Kostüme auswählen, Requisiten zusammensuchen, und… und… und… vor allem die Aufregung, wenn es dann soweit ist und der Premierenabend am Horizont erscheint und sich schließlich der Vorhang öffnet.

 

Im Moment haben die Proben für das nächste Stück schon wieder begonnen, und die Schülerinnen und Schüler, die immer freitags ab 13.45 Uhr die tolle Bühne der St. Ursula-Schulen bevölkern, sind die Schauspielerinnen und Schauspieler der Theater-AG.

 

Wir freuen uns schon, euch alle bei der nächsten Premiere im Publikum zu sehen!

 

 

Bisherige Aufführungen:

 

Schuljahr 2009/2010: Afrikanische Träume (Musical-Gesamtproduktion der St. Ursula-Schulen im Theater am Ring)

 

Schuljahr 2010/2011: Krabat – Lehrjunge des Bösen

 

Schuljahr 2011/2012: Die ANDORRAnische Schuld

 

Schuljahr 2011/2012: Fenimore Castle (Aufführung in englischer Sprache)

 

Schuljahr 2012/2013: Cäsar und die Waffen der gallischen Frauen (Musical-Gesamtproduktion der St. Ursula-Schulen im Theater am Ring)

 

 

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